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Kinderlosigkeit - Ursachen bei der Frau: Endometriose

Der Name dieser Krankheit Endometriose ist abgeleitet von Endometrium. Dieser Begriff bezeichnet in der Medizin die Gebärmutterschleimhaut, die normalerweise nur die Gebärmutterhöhle auskleidet.

 

Liegt Endometriose vor, so siedelt sich Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter an. Davon kann jede Körperregion betroffen sein, am häufigsten tritt Endometriose in den tieferen Wandschichten der Gebärmutter auf sowie an den Eierstöcken und den Eileitern. Aber auch Harnblase, Bauchfell oder Darm können davon betroffen sein. Eher selten lässt sich das Gewebe in in der Lunge sowie Wirbelsäule feststellen. 

Das Endometriosegewebe reagiert wie die Gebärmutterschleimhaut auf den hormonellen Zyklusverlauf. Je nach Hormoneinwirkung kann das Gewebe wachsen und bluten. Es bilden sich größere Zysten und Verwachsungen, oftmals an den Eierstöcken. Diese Zysten und Verwachsungen sind aber meistens gutartiges Gewebe. Äußerst selten (unter 1 %) entwickelt sich das daraus bösartiges Gewebe. Endometriose verursacht das Verkleben der Eileiter, in  schweren Fällen treten Verklebungen zwischen Gebärmutter, Eierstöcken, Eileitern, Harnblase und Darm auf. 

Oft bleibt die Endometriose unerkannt oder wird nur zufällig entdeckt, weil viele betroffene Frauen keine Beschwerden haben. Und doch zählt die Endometriose zu den häufigsten Ursachen für die Unfruchtbarkeit. Da es sich bei der Endometriose um eine chronische Krankheit handelt, ist diese nicht heilbar und kann immer wieder ausbrechen. Es können lediglich die Beschwerden behandelt werden und somit eine bessere Fruchtbarkeit der Frau erzielt werden. Auch wenn keine Beschwerden mehr spürbar sind, ist eine regelmäßige Kontrolle unerlässlich.

 

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