Schwangerschaftsdiabetes
Schwangerschaftsdiabetes
Die Schwangerschaftsdiabetes tritt meistens im letzten Drittel der Schwangerschaft auf und verschwindet unmittelbar nach der Geburt wieder.
Ca. 9 Prozent der Frauen, die an Schwangerschaftsdiabetes leiden, entwickeln in den folgenden Jahren Typ-2-Diabetes. Davon sind meist übergewichtige Frauen betroffen, sowie Frauen, in deren Familie Diabetes bereits aufgetreten ist.
Folgeschäden von Schwangerschaftsdiabetes – wenn sie nicht richtig behandelt wird - können sein: Fehlgeburt, Makrosomie (Geburtsgewicht über 4000g), vergrößerte, aber unreife innere Organe, die Neigung zum Abfallen des Blutzuckers (=Hypoglykämie) und erniedrigte Kalziumwerte im Blut.
Aus diesem Grund sind routinemäßige Blutzuckerkontrollen oder bei erhöhtem Risiko auch ein oraler Glucosetoleranztest zum Schutz des Kindes notwendig. Bei guter Einstellung des Blutzuckers durch Diät oder Insulin werden Folgeschäden weitgehend verhindert. Zu diesen zählen eine erhöhte Fehlgeburtenrate, die Makrosomie (Geburtsgewicht über 4000g), vergrößerte, aber unreife innere Organe, die Neigung zum Abfallen des Blutzuckers (=Hypoglykämie) und erniedrigte Kalziumwerte im Blut.
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