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Donnerstag, 31. Juli 2008

Badeunfall: Experten und Hilfsmittel organisieren

Berlin (dpa/tmn) - Beobachten Badegäste vom Ufer aus einen Ertrinkenden, rufen sie zunächst am besten selbst laut um Hilfe - damit weitere Menschen auf die Situation aufmerksam werden.

Berlin (dpa/tmn) - Beobachten Badegäste vom Ufer aus einen Ertrinkenden, rufen sie zunächst am besten selbst laut um Hilfe - damit weitere Menschen auf die Situation aufmerksam werden.

«Sie sollten nicht ohne Hilfsmittel hinschwimmen», sagte Christoph Uhl, Wasserwacht-Experte beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Berlin. Besser sei es, eventuell vorhandene Rettungshilfsmittel wie eine Rettungsstange oder einen Wurfball zu nutzen. In den vergangenen Tagen hatte es in Norddeutschland mehrere Badeunfälle gegeben, bei denen Menschen ertranken.

Ohne Hilfsmittel besteht laut Uhl die Gefahr, dass das Opfer in Panik gerät und damit auch den Retter gefährdet. «Wer in Panik ist, kann eine ungeheure Kraft entwickeln und sich so stark festhalten oder aufstützen, dass der Retter selbst untergeht.» Ein schwimmender Helfer sollte außerdem ein eher fitterer Mensch sein: «Wer untrainiert ist, erschöpft schon bei einer Strecke von 150 bis 200 Metern bis zum Opfer.» Außerdem stehe ja noch der Rückweg an, der eventuell mit der Last des Geretteten zurückgelegt werden muss.

Ist das Opfer aus dem Wasser gezogen, gilt es Uhl zufolge, die klassische Erste-Hilfe-Prozedur anzuwenden. Dazu zählt unter anderem, den Betroffenen an einem heißen Sommertag in den Schatten zu bringen oder bei kühlerem Wetter für ausreichend Wärme zu sorgen. «Einen Notruf unter der 112 abzusetzen, kann auch nie schaden.» Gerade bei älteren Menschen komme es beim Schwimmen häufiger zu Herzinfarkten, die auf anderen Erkrankungen beruhen.

Um sich von vornherein nicht in Gefahr zu begeben, sollten Badende besser nicht schwimmen gehen, wenn ein Gewitter oder Sturm droht. «An Nord- und Ostsee ist Gischt ein Warnzeichen: dann auf keinen Fall baden», sagte Uhl. Fängt ein Kind an, im Wasser zu frieren, kommt es besser an Land - sonst unterkühlt es. Und rund zwei Stunden nach einer schweren Mahlzeit sei Schwimmen ebenfalls tabu, so der Experte. Weitere wichtige Tipps zum richtigen Verhalten hat das DRK im Internet zusammengestellt.


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