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Wednesday, 9. January 2008

Vor Chemotherapie das Haar schonen

Köln (dpa/tmn) - Vor einer Chemotherapie sollten Krebspatientinnen alles unterlassen, was ihr Haar zusätzlich belastet. So sollten weiche Haarbürsten, ein mildes Shampoo und kein Fön benutzt werden, rät die Initiative «Brustkrebs bewegt» in Köln.

Köln (dpa/tmn) - Vor einer Chemotherapie sollten Krebspatientinnen alles unterlassen, was ihr Haar zusätzlich belastet. So sollten weiche Haarbürsten, ein mildes Shampoo und kein Fön benutzt werden, rät die Initiative «Brustkrebs bewegt» in Köln.

Auch Dauerwellen und Färben seien tabu, ebenso Lockenwickler und Haarspray. Vor der Behandlung sollten die Haare geschnitten werden, damit sie dichter erscheinen. Allerdings hänge es von Art und Dosierung der Chemotherapie ab, ob die Haare komplett ausfallen, nur dünner werden oder sogar erhalten bleiben.

Selbst bei einem völligen Haarausfall wachsen die Haare aber einige Wochen nach der Chemotherapie wieder nach, heißt es in einer neuen Broschüre der Initiative. Dennoch sei es für viele Frauen nicht leicht, den kahlen Kopf zu akzeptieren. Hier kann eine Perücke helfen. Sie sollte vor der Behandlung angefertigt werden, damit die Farbe dem Originalhaar angeglichen werden kann. Eventuell übernehme die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Eine kreative und preisgünstige Alternative seien Schals und Turbane. Sie sollten aus Baumwolle bestehen, da Seide zu leicht verrutscht.

Informationen: Die Broschüre «Psycho-Onkologie - Was meiner Seele gut tun kann» kann kostenlos bestellt werden bei der Initiative «Brustkrebs bewegt», Postfach 130 120, 50495 Köln.


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