Verhaltenstherapie

Mit der Verhaltenstherapie zum Nichtraucher
Die Verhaltenstherapie ist eine der erfolgreichsten Maßnahmen der Raucherentwöhnung und gilt als Hilfe zur Selbsthilfe.
Hierbei werden vor allem die bisherigen Gewohnheiten des Rauchers hinterleuchtet, um diese letztendlich zu überwinden und ohne Hilfe von Medikamente zum Nichtraucher zu werden.
Bei einer Verhaltenstherapie erfahren Raucher, was die Ursachen von ihrem Verhaltens und dem Verlangen nach einer Zigarette sind. Hierbei werden vor allem die Zusammenhänge zwischen Situationen (im Café, Büro, Stress, Wut, Trauer etc.) und dem Griff zum Glimmstängel erläutert. Schließlich wird besonders die Frage nach dem „Warum“ behandelt, weshalb man eine Zigarette zum Kaffee rauchen „muss“ und weshalb der Raucher das Verlangen nach Nikotin verspürt, wenn er gestresst ist. Auch werden die körperlichen Vorgänge beim Rauchen und die daraus resultierende Sucht erklärt – Fakten, die viele Raucher vor der Verhaltentherapie gar nicht kannten.
Rauchen - eine überwindbare Sucht
Letztendlich wird die Sinnlosigkeit vom Rauchen erläutert, weshalb dem Teilnehmern klar wird, dass das Verlangen nach einer Zigarette eine überwindbare Sucht ist. Der Optimismus das Rauchen auf zu geben wird gestärkt und der Raucher freut sich richtig darauf, endlich wieder Nichtraucher zu sein. So werden nach der Analyse des eigenen Rauchverhaltens Strategien entwickelt, um den Alltag in Zukunft rauchfrei zu meistern und die Gefahr auf einen Rückfall in alte Muster ein zu dämmen.
Hierbei ist es besonders wichtig, auslösende Situationen zu vermeiden und zunächst Ersatzbefriedigung zu finden, welche ebenfalls Glückshormone freisetzen, welche die Zigarette schnell vergessen lassen. Viele ehemalige Raucher haben sich durch Verhaltenstherapien bspw. mit neuen Hobbies und Sport beschäftigt, welches ihnen geholfen hat Nichtraucher zu werden. Wichtig ist es, die Rückfallgefahr ein zu dämmen.
Mit Belohnung zum Ziel
Ein wichtiger Faktor in der Verhaltenstherapie sind Belohnungsstrategien. So werden in Gesprächen Ziele festgelegt, bei dessen Einhaltung eine Belohnung in Aussicht steht. Viele aufhörwillige Raucher sparen z. B. das Geld, welches sie für Zigaretten ausgegeben hätten und leisten sich ab Erreichen der bestimmten Summe eine bestimmte Sache, die sie sich sonst nicht geleistet hätten. Besonders beliebt hierbei sind Reisen, Designerstücke, Möbel oder Events, auf die man sich freuen kann.
In der Gruppe zum Erfolg
Noch erfolgreicher sind Verhaltenstherapien, wenn sie in der Gruppe stattfinden. Der gemeinsame Wunsch die Nikotinsucht hinter sich zu lassen stärkt die Konsequenz in der Entscheidung Nichtraucher zu werden. Somit nutzen Gruppentherapien den Effekt des Gruppenzwangs aus und erzielen häufig schnellere Erfolge, als Einzeltherapien. Festgelegte Ziele werden von den einzelnen Teilnehmern konsequenter verfolgt, da sie den Rückfall in der Gruppe besprechen und analysieren würden. Teilnehmer ohne konsequenten Willen Nichtraucher zu werden, werden im Gespräch auf Kritik und andere Gedankengänge treffen – wodurch der Wunsch mit dem Rauchen auf zu hören verstärkt wird.
Die Seminare kosten meistens Geld, werden aber generell von den Krankenkassen übernommen.
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Buchtipp
All jenen, die bereit sind, mit dem blauen Dunst endgültig Schluss zu machen, zeigen das Buch und die CDs den Weg. Mit Allen Carrs sensationeller und weltweit bekannter "Easyway"-Methode kann jeder in wenigen Wochen und ohne übermenschliche Willensanstrengung die körperliche und psychische Sucht überwinden, indem er seine Abhängigkeit kritisch hinterfragt und ihr schließlich aus Überzeugung den Rücken kehrt. [mehr...]






